
völlig chaotisch - Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, Klavier zu lernen, nachdem ich drei Jahre lang Keyboardunterricht (mit eher unterdurchschnittlichem Erfolg) genießen durfte. Auf Grund der tollen Rezensionen habe ich mir dieses Buch zunächst aus der Bibliothek ausgeliehen. Ich war überaus enttäuscht. Von einer Klavierschule erwarte ich vor allen Dingen Konzentration auf die Musik, Notenlesen und Freude am Spielen. Hier herrscht jedoch das totale Chaos: die Noten sind kreuz und quer über die Seiten gestreut und die gemalten Bilder nehmen fast den gesamten Platz ein. Teilweise drängt sich der Gedanke auf, man schaut eher in ein Kunsterziehungsbuch, das zur Auflockerung des Ganzen einige Melodien bietet. Außerdem sind zwar Fingersätze aber kaum Erklärungen abgedruckt. Statt dessen sollen lieblos eingeschobene Grafiken zumindest die zu spielenden Tasten aufzeigen. Doch wie soll ein Musikschüler denn den Hintergrund, das Weshalb und Warum, verstehen, wenn auf die Erklärungen komplett verzichtet wird?Letztendlich habe ich das Buch, nachdem es zwei Tage lang benutzt wurde, wieder zurück gebracht. Diese Klavierschule wirkt eher halbherzig zusammengewürfelt. Als sehr gute Alternative kann ich (auch zum Selbststudium) die Klavierschule von Erika und Christa Holzweissig empfehlen.
Für Kinder und Erwachsene - Diese Klavierschule kann ich wirklich empfehlen. Meine Kinder hatten sie, als sie mit Klavier anfingen (zusätzlich zu Rico lernt Klavier, Band 1) als Einsteigerband. In dem Band gibt es wirklich nette Stückchen zum Spielen, kleine einfache Melodien, die auch mit ganz wenig Begleitung schon schön klingen. Behutsam und Schritt für Schritt werden die Kinder in die Geheimnisse des Klavierspielens eingeweiht, und lernen nach und nach mit beiden Händen eine Ober- und eine Unterstimme zu spielen.Mir sind einige Stücke immer noch im Ohr, wie das Bienenlied oder der Kleine Marsch. Ich kann selber nicht Klavier spielen, habe mich aber an diesen netten Stückchen sogar selbst versucht! Die Klavierschule ist hervorragend bebildert mit ganz putzigen Zeichnungen und farbigen Illustrationen, das ist auch noch nett anzuschauen.Ich kann mir vorstellen, dass sich diese Klavierschule auch gut für Wiedereinsteiger eignet (so für den Anfang, um wieder reinzukommen). Meine Kinder hatten viel Freude mit dieser Klavierschule - ich finde, es ist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Wiedereinstieg mit Leichtigkeit - Nach über 30 Jahren des Nicht-mehr-Klavierspielens hat mir meine Klavierlehrerin dieses Werk für den Wiedereinstieg empfohlen. Vom ersten Tag an hatte ich wieder große Freude am Klavierspiel. Bewußt setzt Fritz Emonts auf die Bekanntheit der Melodien, die sich aus dem gesamten europäischen Ausland hier ein Stelldichein geben.Die Melodien sind leicht gesetzt, vermitteln aber sowohl dem Anfänger als auch dem Wiedereinsteiger schnell ein Erfolgserlebnis.Ich kann dieses Buch nur von ganzem Herzen empfehlen.
einfach klasse - Dieses Klavierbuch ist besonders zu empfehlen. Das Buch baut eine gute Grundlagentechnik auf. Die Stücke sind vielseitig und harmonisch. Ebenfalls die Aufmachung ist mit viel Liebe und Phantasie gestaltet worden. Dieses Buch ist nicht nur für die Kleinen zu empfehlen, sondern für alle Altersstufen, die neu einsteigen wollen.
Lernen kann Spaß machen. - Wenn ich überlege, womit mich in den 60ern/70ern meine Klavierlehrerin gequält hat, dann beneide ich jetzt jedes Kind, dass nach dieser Klavierschule lernen kann. Der Autor beweist, dass auch ganz am Anfang Klavierüben hübsch klingen und Gaudi machen kann. Das Album regt auch unbedingt dazu an, sich selber Musik auszudenken (auch wenn man noch ganz klein ist). Zu vielen Stücken gibt`s thematisch passende lustige bunte Bilder. Meine Tochter (damals 7, jetzt 16) ist jedenfalls total drauf abgefahren und hat freiwillig (!) geübt. Und ganz nebenbei lernt man noch Musik unserer europäischen Nachbarn kennen.